Anbauprojekte
Rosenduft in der Wüste: Iran

Kinder sind unsere Zukunft

„Wir müssen den Kindern das Denken beibringen, nicht das sture Auswendiglernen wie an den staatlichen Schulen.“ Homayoun Sanatis Augen blitzen, wenn er über sein jüngstes Projekt redet. 1974, nach dem Tod seines Vaters, hat er unter anderem die Leitung des Waisenhauses übernommen. Seit er 2006 den Chemie-Professor Ali Mostafavi als Geschäftsführer für Zahra Rosewater eingesetzt hat, widmet er den Waisenhäusern der Sanati-Stiftung mehr Zeit. Neben dem Waisenhaus für Jungen in Kerman gibt es eines für Mädchen in der durch ein heftiges Erdbeben stark zerstörten Stadt Bam, dazu in Kerman einen Kindergarten für behinderte Kinder sowie ein Heim für geistig zurückgebliebene Mädchen, die oftmals Opfer von familiärer Gewalt oder Misshandlung sind. Insgesamt 200 Kindern bieten die Einrichtungen der Stiftung Schutz und Unterkunft. Die Kinder sind für Homayoun Sanati die Zukunft Irans. „Wir müssen die Mütter ausbilden“, sagt er zudem sehr bestimmt. Denn sie seien es, die den Kindern Ethik und soziales Verhalten mit auf den Lebensweg geben würden.

Rosen aus dem Iran