WALA Pflanzenarchiv
Birke

Verwendung

Die vorrangige Wirkung der Birke besteht darin, durch eine Anregung der Nierenfunktion die Harnmenge zu erhöhen und damit Blase und Nieren durchzuspülen. Wegen dieser Eigenschaft setzt man sie bei Harnwegsinfektionen und zur Vorbeugung von Harngrieß und Harnsteinen ein. In Teemischungen gegen Stoffwechselerkrankungen wird sie auch gegen Rheuma und Gicht verwendet. Wegen ihrer stoffwechselanregenden Wirkung ist sie Bestandteil von Frühlings- und Herbstkuren, die auch entschlackend und so reinigend auf die Haut wirken. Birkenteer, der bei der sogenannten trockenen Destillation der Zweige und Stammrinde entsteht, setzt man hauptsächlich in der Tiermedizin gegen Räude und andere Hautschäden ein. Birkensaft, der im März und April durch Anbohren der Stämme gewonnen wird, soll Haarausfall stoppen, Schuppenbildung entgegenwirken und das Haar entfetten.